Ursachen cranialer Entrepmentīs

 

1. traumatisch
Þ Geburtstraumata: - Gehirn entwickelt sich bis zum 2. Lebensjahr
- Allgemeine Schädeltraumata meistens Os temporale: - 30- 50% der Schädeltraumata nicht adaptiert.
- cervikal induzierte Läsion: - Schleudertraumata, Duraverhältnisse, C2- Occiput
- kranio- mandibulare Okklussionsstörung (Manifestation nachts im REM- Schlaf)

 

2. Folge-Läsion
I. Sacrumtorsion
depressed sacrum
- Drehung der Dura in sich
- massiver craniocaudaler Zug der Dura
= Beurteilung der Analfalte?
= Beurteilung Mobilität Sacrum
II. Os coccygis - craniocaudaler Zug der Dura, getriggert über das Filum terminale
= Suche nach Deviation des Os coccygis, Mobilitätsuntersuchung des Os coccygis Irritation
= Beckenboden?
III. muskuläre Dysbalance - fascialer Zug auf Nerven welche einen Muskel durchbohren
- z.B. Nn. occipitales bei Fixation durch die tiefe Nackenmuskulatur
- beim kindlichen und jugendlichen Schädel kann eine muskuläre Dysbalance auch eine Asymmetrie
- im Schädel hervorrufen z.b. Zustand nach Torticollis

3. chemisch
neurotoxische Belastung - hepatogene Dysfunktion
- z.B. nach Konzentrationserhöhung der Ammoniakgärung im Darm; via V. portae Leber- Gehirn

 

Therapie cranialer Entrepment’s

  1. Behandlung der Pathogenese z. B. toxische Belastung, Flüssigkeitshaushalt
  2. Behandlung Bewegungsverlust z.B. nach Trauma oder postinfektiös
  3. Behandlung der gestörten neurovegetativen Zentren z.B. Ggl. pterygopalatinum